Das Museum Liaunig präsentiert mit "(K)ein Begriff – Skulpturales aus der Sammlung Liaunig" eine umfassende Ausstellung zur Entwicklung und Erweiterung des Skulpturbegriffs seit 1945.
In den Mittelpunkt stellt Kuratorin Alexandra Schantl die Frage, was Skulptur heute bedeutet, nachdem sich der Begriff seit den 1960er-Jahren grundlegend gewandelt hat. Bereits seit den Readymades von Marcel Duchamp und den theoretischen Überlegungen von Rosalind E. Krauss gilt Skulptur als ein offenes Feld, das längst nicht mehr nur klassische dreidimensionale Objekte, sondern unterschiedlichste Materialien, Medien und Ausdrucksformen umfasst.
Die Ausstellung nähert sich diesem erweiterten Verständnis von Skulptur aus ein entwicklungsgeschichtlichen Perspektive und zeigt über 200 Werke – Skulptur, Plastik, Objekt, berücksichtigt aber auch die Flächenkünste, insbesondere die Zeichnung – von rund 100 Künstler*innen.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Texten von Alexandra Schantl und zahlreichen Ausstellungsansichten sowie Werkabbildungen.
"(K)ein Begriff. Skulpturales aus der Sammlung Liaunig"
Kuratorin: Alexandra Schantl
26. April bis 31. Oktober 2026
Die Gemälde der aktuellen Serie basieren auf wenigen Grundmustern, die auf unterschiedlichste Art und Weise am Computer entwickelt und ausformuliert wurden. Diese Muster werden immer wieder geringfügig verändert und in Maßstab und Farbe variiert zur Grundlage von Malerei. Diesem digitalen Prozess folgt eine analoge handwerkliche Umsetzung, gleich wie die Muster nicht digitalen Algorithmen, sondern intuitiven Prinzipien folgen. Sie sind durch Brüche in vorhersehbaren Ordnungen und als geordnet empfundenen Systemen gekennzeichnet. Ähnliche aber nicht gleiche Elemente verbinden sich zu etwas Neuem, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Diese Idee findet sich gleichermaßen in der einzelnen Arbeit wie auch im Verhältnis der verschiedenen Bilder zueinander.
23.04.2026–11.09.2026
